• Fast 2 Monate später – Zwischenziel erreicht

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    Da war sie. Die Zahl. Die langerwartete Zahl. Eine konkrete Vorstellung von dem momentan geschweige denn der konkreten Zahl hatte ich nicht. Aber dann war sie da. Die zweistellige Zahl, die ich schon seit einem halben Jahrzehnt nicht mehr gesehen hatte.

     

    Weiter geht’s. Noch 9,7 bis zum Sommer. Bleibt spannend. Und eine Herausforderungen, in Anbetracht dieser wunderbaren Wetterverhältnisse, die einem den Biergenuss nahezu aufzwingen.

  • Endlich: der Fresstag

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    Sechs Tage später bin ich endlich am Höhepunkt der Diät angekommen: dem offiziellen Fresstag. Nach einem guten proteinreichen Frühstück und anschließendem Glas Grapefruitsaft steht jetzt der totalen Versündigung für heute nichts mehr im Weg.

    Auf der Karte stehen:

    Da bin ich mal auf die morgendliche Wiegung gespannt.  Morgen wird kurz Wochen-Bilanz gezogen, was Fattyleaks so macht, was sonst die Woche gegessen wurde und wie man sich diesem Thema „Sport“ so langsam annähern könnte.

  • Der Anfang ist gemacht

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    Die ersten 1 1/2 Tage ohne nahezu ein Kohlehydrat-Gramm sind vorbei. Und was soll ich sagen: ich lebe noch.

    Dass das Ganze kein Spaß ist, musste ich beim Sonntagskaffee feststellen, wo ein wunderbarer frischer Apfelkuchen angeschnitten wurde (mit Mandeln), der für mich natürlich ausfiel. Noch fester klammerte ich mich an den schwarzen Kaffee.

    Das Frühstück ist bisher die größte Umstellung, da dort ohne ein bis fünf Marmeladen-, respektive Nutellabrote bisher nichts bei mir ging. Das hat sich schon enorm geändert. Spannend wird es zudem jetzt unter der Woche, wenn ich die müden Knochen morgens um 6.00 aus dem Haus Richtung Arbeit scheuchen muss. Ein wenig Protein muss auch morgens rein. Brrrrrrr, lecker.

    Das Fitness-Reporting findet man jetzt täglich aktualisiert auf dieser Seite: Fattyleaks.

    Hier kurz dokumentiert, das bisherige Essen.

  • Planung abgeschlossen – los geht’s

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    So. Die Tage der geistigen Vorbereitung auf die Läuterung des Körpers sind jetzt vorbei. Wie bereits geschrieben, ist das jetzige Handeln alternativlos. Also, leg los, Dicky.

    Rückblick

    Heute, Samstag wurde eingekauft. Ordentlich eingekauft für die künftigen Tagen. Ich hab mich dazu entschlossen, das ganze Projekt  im Rahmen einer slow-carb Diät anzugehen. Hört sich für mich am vernünftigsten und insbesondere sympathischsten an, inspiriert von Tim Ferriss, dem alten Lebensberater, der zum Thema vor einigen Wochen ein Buch veröffentlichte „the 4-hour-body“ (dazu in den kommenden Tagen mehr).

    Für mich, als totalen Kohlenhydrat-Junky, ist das schon ein Wort. Kaum ein Tag in meinem Leben, an dem ich nicht Unmengen an Nudeln oder Kartoffeln in mich reingeschaufelt habe. Aber damit ist jetzt Schluss. Zumindest dem Plan nach. Morgen mit dem Frühstück geht es los. Kein leckeres Marmeladen-Brot mehr, kein Käse mehr auf frischen Brötchen.

    Ziel

    Über die letzten Tage hinweg hab ich bereits mit dem Wiegen des Kolosses begonnen. Im Durchschnitt bin ich immer schon auf die 105kg gekommen. Der interessantere Wert des Körperfettanteils bewegt sich bei 32,5 %. Das ist mal ein Ausgangspunkt, Fatty.

    Ziel ist es jetzt, diesen total außer Form gekommen Körper auf 90kg bei einem Körperfettanteil unter 20% zu bekommen. Hehre Ziele, sag ich mir selbst. Aber ohne Herausforderung macht das ganze ja keinen Spaß. Genug gefeiert, zuwenig gelitten.

    Die letzten Stunden werden noch genutzt, um eine Crème brûlée und sonstige liebgewonnene Schätze zu vernichten.

  • Jahr der Fitness durch totale Transparenz

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    Meine 1 ¾ Jahre alte Tochter zeigte auf meinen Bauch und sagt: „Baby“.

    Das war spätestens der Auslöser, sich mal Gedanken, wirklich tiefere Gedanken über die eigene körperliche Konstitution zu machen. Seit die 30 erreicht und mittlerweile weit überschritten sind, geht es bergab. Rapide. Körperlich.

    Kurze Sprints zum ICE, Stockwerke oberhalb des 1. OG; alles ein Kraus in meiner Welt. Die Lunge schmerzt, die Waden stechen.

    „Was ist hier los?“, fragt man sich, war man doch in den Zwanzigern noch ein einigermaßen fittes Bürschchen. Jetzt, 10 Jahre später, ca. 10 Stunden vor dem Rechner sitzend, will der alte Knochen, den man regelmäßig mit gut viel Fett, Kohlehydraten, Alkohol und sonstigen Leckereien überzieht, nicht mehr so ganz, wie man es sich geistig zumindest vorstellt.

    Daher steht in diesem Jahr die körperliche Fitness mit im Mittelpunkt. Und damit das auch im Gegensatz zu den anderen Jahren vielleicht was wird, soll alles festgehalten, reported und berichtet werden. Totale Transparenz, knallharte Ehrlichkeit, ungeschönte Berichte.

    Wer das kann, wer das wirklich ertragen kann, findet hier demnächst das regelmäßige Fitness-Update. Es ist, wie so vieles in diesen Tagen: alternativlos.