Digitales Deutschland 2010 – Das Ende des goldenen Informationszeitalters?

19. Januar 2010 - Beitrag kommentieren

An die zweite Hälfte des ersten Jahrzehnts des 2 Jahrtausends (ja hat er’s bald) werden wir uns noch voller Sehnsucht erinnern und unseren Kindern und Enkeln hierüber erzählen. Vor dem Kamin (den gibt es auch künftig immer noch) fangen wir dann vielleicht an:

“Damals saß ich auf dem Weg zur Arbeit eine Stunde im ICE. Das war ein damals schnelles Fortbewegungsmittel, das kennt Ihr nicht mehr. Und in diesem Zug der Deutschen Bahn, das war auch mal ein großes Unternehmen, bevor es sich aus lauter Kundenzufriedenheitsstreben selbst aufgelöst hat, ja in diesem Zug also las ich jeden Morgen viele verschiedene Zeitungen und das im Internet mit meinem Laptop. Ja, es gab mehr als drei Zeitungen, meine Lieben. Aber stellt Euch vor. Das Ganze war auch kostenfrei. Man konnte einfach über einen Internet-Browser auf diese Zeitungen zugreifen und diese lesen. Kostenlos. Wow”

Vielleicht werden wir so eine Geschichte erzählen, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall macht der Dino New York Times wieder einmal mit dem PaidContent ernst und will seine Leser für ein Abo-Model begeistern (mehr hierzu).

Seit letzter Woche jedenfalls beschäftigt sich auch das deutsche Kartellamt mit dem Schocker Google vs. Deutsche Verleger. Und da das deutsche Kartellamt immer für eine Überraschung gut ist, könnte sich hieraus auch eine im Bezug auf die Internet- und Online-Wirtschaft für Deutschland möglicherweise eine richtungsweisende Entscheidung ergeben.

Wo steht das digitale Deutschland 2010?

Living “Don’t be evil”

13. Januar 2010 - 1 Kommentar

Google wird künftig sein Angebot an Services und Produkte in China nicht mehr zensieren oder sonstwie einschränken. Sollte dies aufgrund entgegenstehender Maßnahmen durch die chinesische Regierung nicht geduldet werden, würde Google auch die Konsequenz ziehen und sich vom chinesischen Markt verabschieden.

Hierzu Google im Firmenblog:

“We have decided we are no longer willing to continue censoring our results on Google.cn, and so over the next few weeks we will be discussing with the Chinese government the basis on which we could operate an unfiltered search engine within the law, if at all. We recognize that this may well mean having to shut down Google.cn, and potentially our offices in China.”

Nicht schlecht. Hintergrund dieser Entscheidung sind offenbar massive Versuche in der letzten Zeit in Google-Konten von in China aktiven Menschenrechtsaktivisten einzudringen.

Da kann man auf der einen Seite sagen, BigUp an Google für eine solche von sozialer und gesellschafterlicher Verantwortung geprägten Entscheidung, sich von einem nicht gerade uninteressanten Markt möglicherweise zu verabschieden.

Auf der anderen Seite zeigt Google hiermit natürlich auch, dass es neben sich, dem in Deutschland ja gerne reflexartig als mit bösen Absichten handelnden Datenkrake genannten Monopolisten, eigentlich erst anfängt böse zu werden, nämlich bei nicht-demokratischen, man könnte sagen, autoritäre Regierungen. Insofern ist die Entscheidung weiterhin als mutig, für einen Konzern dieser Größe vielleicht sogar als vorbildlich zu nennen und zu begrüßen.

Aber  die Abteilungen und Strategen der Image- und Öffentlichkeitsarbeit bei Google haben sich den eigentlichen Lorbeerkranz verdient, das alte Firmenmotto wieder mit Leben zu füllen und dem angekratzten Ruf ein wenig zu glätten. Dabei scheint der für Google ungewohnt niedrige chinesische Marktanteil von 20%  sicherlich bei der Entscheidungsfindung zudem geholfen haben.

Microsoft wird es freuen. Diese haben ja erst zum Ende des Jahres den chinesischen Suchmaschinenmarkt die oberste Priorität zuerkannt.

Bild: Danny Sullivan @flickr

TV Spot für Google’s Chrome. Jetzt wird auch klassisch Gas gegeben

8. Mai 2009 - Beitrag kommentieren

So richtig verstehe ich das Ding aber nicht. Warum soll ich den jetzt installieren oder anschauen (wenn ich ihn noch nicht installiert hätte). Aber gut, spielerischer Zugang zur angesprochenen Zielgruppe wird schon vernünftig sein, dachte sich jemand.

Google ist offen, lieb und gut, meint Google. Es gibt aber auch andere Meinungen

8. Mai 2009 - Beitrag kommentieren

Google Präsentation, warum sie nicht böse und doch überaus gut sind:

Anmerkungen zu dieser Präsentation von Consumer Watchdog, die Google nicht ganz so dufte finden

via businessinsider.com

Buchansicht von Google Books direkt auf der Website integrieren

22. April 2009 - Beitrag kommentieren

Google made it easy to embed in a site any book available at Google Book Search. You can add a fully-functional widget using this code:

<script type="text/javascript" src="http://books.google.com/books/previewlib.js"></script>
<script type="text/javascript">
GBS_insertEmbeddedViewer('GkCpLIk7aisC',600,500);
</script>

where you should replace GkCpLIk7aisC with the corresponding book ID

via googlesystem.blogspot.com

Sehr feine Funktion, da es mittlerweile wirklich ein Sack an Büchern bei den Jungs von Google gibt.

Timeline-News bei Google

21. April 2009 - Beitrag kommentieren

Sehr feine neue Sache bei Google. News über eine Timeline dargestellt auch über Keyword möglich. So langsam freundet sich Google doch mit anderen Ausgabemöglichkeiten an, um den Konkurrenzen Cooliris und Searchme ein wenig nachzukommen.

Ganz lustig die Googler zu Halloween

31. Oktober 2008 - Beitrag kommentieren

Gefunden bei Matt Cutts.

Studie: Google AdWords und Branding

16. September 2008 - Beitrag kommentieren

Obwohl die Studie bereits länger bekannt war, bläst Google dem Thema wieder ein wenig Leben ein. Die Studie von TNS Infratest und dem Marktforschungsinstitut eye “Markenbildung mit AdWords” wurde bereits Ende Juni veröffentlicht, aber vielleicht aufgrund des Sommerloches doch nicht so ganz wahrgenommen.

Untersucht wurde, welchen Wirkung AdWords-Kampagnen auf die Markenbildung eines Unternehmens haben. Für den Auftraggeber, Google Deutschland, positiv, ergab die Untersuchung, dass ein Klick auf eine Anzeige die Bekanntheit der Marke um 21 % steigert. Die reine Ad-Impression der Anzeige soll zur Steigerung um 11 % führen. Dabei soll insbesondere den vorderen 1-3 Plätze oberhalb des organischen Suchergebnisses ein größerer Einprägungseffekt zukommen.

Quelle: Google Inc.

Zusätzlich zum reinen Branding- und Markenbildungseffekt zeigt die Studie auch, dass durch die Positionierung an der Spitze der AdWords eine höhere Kaufabsicht im Bezug auf das beworbene Produkt besteht.

Grundlage der Untersuchung war das Nutzungsverhalten von 2000 Benutzer, dass mittels Eye-Tracking ausgewertet wurde.

Studie online abrufbar auf www.full-value-of-search.de/.

Google Erweiterung – „Insights for Search“

6. August 2008 - Beitrag kommentieren

Seit heute bietet Google eine Erweiterung seiner Reporting-Komponente “Trends” unter dem Namen “Insights for Search” an. Mit dieser Komponente hat man die Möglichkeit, das Volumen der von Google gespeicherten Suchanfragen (Keywords) wie bei Trends über eine gewissen Zeitraum einzusehen. Dabei wird aber, wie bei Google Trends, nicht ein absolutes Volumen der Suchanfragen angezeigt, sondern nur die relative Anfragemenge über den gewählten Zeitraum. Dabei erweitert “Insight for Search” die Möglichkeiten von Trends dahingehend, dass die man die angezeigten Volumen hinsichtlich konkreter Zeiträume und genauem Ort der Anfrage filtern kann.

Je nach gewähltem lokalem Filter erhält man bei einer Abfrage eine Übersicht über die regionale Verteilung der gewählten Suchanfragen. Auch ergänzt “Insight for Search” die Auswertung um verwandte Anfragen. Diese Daten sind bisher in irgendeiner Form alle in Google Trends erhältlich. Die neue Komponente wird allerdings als eigenständige neue Plattform betrieben, so dass wir darauf hoffen können, dass noch weitere Reporting-Möglichkeiten und Auswertungen künftig aus dem Daten-Schatz offen gelegt werden.

Als erste wirkliche Neuerung werden sogenannte “Rising Searches” angezeigt. Diese beinhalten zur gewählten Anfragen verwandte Begriffe, die sich in der entsprechenden Zeitspanne davor überproportional gesteigert haben.

Google erweitert das Keyword-Tool um konkrete Traffic-Angaben

20. Juli 2008 - Beitrag kommentieren

Bisher musste man sich in Googles Keyword-Tool mit ungefähren Angaben über das durchschnittliche Suchvolumens zufrieden geben. Dort wurde einem über unterschiedliche große Balken mitgeteilt, wie oft das eingegebene Keyword denn im Monat beim Monopolisten gesucht wurde: geringes, mittleres oder großes Suchvolumen. Doch jetzt versieht Google die Ergebnisse mit konkreten Angaben zur Anzahl der Suchanfragen, einerseits des Vormonats und zusätzlich mit der durchschnittlichen Anzahl von Suchanfragen im Monat, die innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten durchgeführt wurden.

Screenshot Google Keywordtool

Screenshot Google Keywordtool

Das Beste ist: das Keyword-Tool ist auch außerhalb von Google AdWords über https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal erreichbar. Im Gegensatz zu anderen Diensten stehen diese wesentlichen Informationen zur Keyword-Recherche kostenfrei zur Verfügung.

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