Jahr der Fitness durch totale Transparenz

Meine 1 ¾ Jahre alte Tochter zeigte auf meinen Bauch und sagt: „Baby“.

Das war spätestens der Auslöser, sich mal Gedanken, wirklich tiefere Gedanken über die eigene körperliche Konstitution zu machen. Seit die 30 erreicht und mittlerweile weit überschritten sind, geht es bergab. Rapide. Körperlich.

Kurze Sprints zum ICE, Stockwerke oberhalb des 1. OG; alles ein Kraus in meiner Welt. Die Lunge schmerzt, die Waden stechen.

„Was ist hier los?“, fragt man sich, war man doch in den Zwanzigern noch ein einigermaßen fittes Bürschchen. Jetzt, 10 Jahre später, ca. 10 Stunden vor dem Rechner sitzend, will der alte Knochen, den man regelmäßig mit gut viel Fett, Kohlehydraten, Alkohol und sonstigen Leckereien überzieht, nicht mehr so ganz, wie man es sich geistig zumindest vorstellt.

Daher steht in diesem Jahr die körperliche Fitness mit im Mittelpunkt. Und damit das auch im Gegensatz zu den anderen Jahren vielleicht was wird, soll alles festgehalten, reported und berichtet werden. Totale Transparenz, knallharte Ehrlichkeit, ungeschönte Berichte.

Wer das kann, wer das wirklich ertragen kann, findet hier demnächst das regelmäßige Fitness-Update. Es ist, wie so vieles in diesen Tagen: alternativlos.